Vollkeramik
Glaskeramik- IPS Empress
Seit zwanzig Jahren beschäftigt sich gezet mit Vollkeramik. Viele hundert Inlays/Onlays, Kronen und Veneers haben wir mit großem Erfolg aus IPS Empress Presskeramik hergestellt und damit her-vorragende ästhetische Ergebnisse erzielt. IPS Empress ist eine Feldspat/ Leuzit- Glaskeramik und weist daher eine relativ geringe Festigkeit von nur rund 140 MPa (Megapascal) auf. Deshalb blieb die Indikation für diesen Werkstoff erstens auf Einzelkronen beschränkt und konnte zweitens nur adhäsiv befestigt werden.
IPS e.max IPS e.max CAD
Die nächste Generation der Presskeramiken heißen IPS e.max Press oder IPS e.max CAD und sind aus Lithium- Disilikat Glaskeramik. Durch eine verbesserte Homogenität sowie einer höheren Festigkeit von 400 MPa konnte das Indikations-spektrum erweitert werden und die Werkstücke können sowohl adhäsiv als auch selbstadhäsiv oder konventionell einzementiert werden. Neben Voll-keramik- Einzelkronen können mit IPS e.max Press oder CAD Metall- oder Zirkonbrücken überpresst werden und dann in Maltechnik oder in Cut back Technik fertig gestellt werden.
Sowohl die Litium- Disilikat Presskeramik als auch die Schichtkeramik weisen hervorragende licht-optische Effekte auf. Sie als Behandler werden von der lebendigen , ästhetischen Erscheinung dank einer dem vitalen Zahn nachempfundenen Kristallstruktur begeistert sein. Die Nano Fluor- Apatitkristalle ermöglichen die einzigartige Kombination aus Transluzenz, Helligkeit und Opaleszenz. Dies führt zu natürlicher Lichtstreuung und einem ausgewogenen Verhältnis von Helligkeit und Chroma. Der Metamerismus wird unterdrückt und es entsteht der sogenannte Chamäleon- Effekt.
Mittlerweile fertigen wir unsere Vollkeramik-produkte fast ausschließlich im CAD/CAM – Verfahren mit dem Geräte –Equipment der Firma Sirona. Die Glaskeramikblöcke erhalten wir wegen der besseren Verarbeitbarkeit vom Hersteller Ivoclar/Vivadent im vorgesinterten Zustand. Die Inlays, Veneers oder Kronen werden am Bildschirm konstruiert und aus dem (zuerst blauen) Block ausgeschliffen. Nach einem Kristallisationsbrand werden sie bemalt und glasiert. Diese monolithisch hergestellten Kronen sind sehr wirtschaftlich. Fragen Sie danach! Für höchste ästhetische Ansprüche sind die Rohlinge in unterschiedlichen Transluzenzstufen erhältlich (MO, LT, HT) und werden nach einem Cut back individuell geschichtet und fertig gestellt.
Zirkondioxid Keramik
Durch die CAD / CAM – Technologie ist es nun möglich geworden, auch Zirkondioxid rationell zur Herstellung von Kronen- und Brückengerüsten zu verwenden. Der Werkstoff ist eine Hochleistungs-Keramik und in wesentlichen Parametern wie Härte und Biegefestigkeit (1.200 MPa), Biokompatibilität etc. den herkömmlichen Edelmetall- und Nichtedelmetall- Legierungen weit überlegen. Man nennt ihn deshalb auch schon den „Weißen Stahl“.
Das Indikationsspektrum entspricht uneingeschränkt dem der Metallkeramik. Selbst Primär- Teleskop-kronen, gefräste Lager und Geschiebe können aus diesem Werkstoff hergestellt werden. Sie als Zahnarzt brauchen Ihre bewährte Arbeitsweise nicht zu ändern und Sie zementieren wie gewohnt ein. Zusätzlich ergeben sich aber noch eine Reihe weiterer Vorteile für Sie:
- Keine dunklen Metallränder, da die Keramik-schulter sozusagen integriert ist.
- Dünnere Schichtung möglich, da kein Opaker das Metall abdecken muss.
- Deshalb auch bessere Farbwirkung, Chamäleon-effekt.
- Hervorragende Passung, konstante Qualität durch maschinelle Fertigung der Gerüste.
- Einsparung von Edelmetall
- Kein galvanisches Element, keinerlei allergische Reaktionen.
Der relativ hohe Preis für die Zirkonoxid- Blöcke wird durch die Edelmetallersparnis mehr als kompensiert. Rechnet man noch die entfallende Keramikschulter ein, ergibt sich sogar ein Preisvorteil. Für detaillierte Informationen sowie für die Erstellung alternativer Kostenvoranschläge stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Positionieren Sie Ihre Praxis als ästhetisch anspruchsvoll, innovativ und zukunftsorientiert!
Eine weitere Indikation stellt die Herstellung individueller Zirkon- Abutments mit einer Titanbasis für das Straumann synOcta- Prothetiksystem und für das Camlog Implantat System dar.

Sechs Jahre Garantie für alle Keramik-Arbeiten
Egal ob VMK oder Vollkeramik- Jawohl, wir sind überzeugt von unseren Arbeiten und haben alle Arbeitsprozesse im Griff. Trotzdem kann immer etwas passieren. In diesem Fall stehen wir zu unserer Verantwortung. Desshalb ersetzen wir nicht nur die Arbeit für ihren Patient, sondern auch noch ihr Zahnarzthonorar für einen Zeitraum von max. sechs Jahren. Und das ohne Mehrkosten für Sie oder ihren Patienten.
Bitte fragen Sie nach Einzelheiten.